Nach einem Gespräch mit US-Unterhändler Steve Witkoff über ein Ende des Ukraine-Kriegs zeigt sich Kremlchef Wladimir Putin verhandlungsbereit. „Wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere dreiseitigen Kontakte wieder aufzunehmen“, sagte Putin am Donnerstag dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin, mit Blick auf frühere Gespräche mit US- und ukrainischen Vertretern.
Der US-Unterhändler Witkoff hatte sich nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Europäern einen Tag später mit Putin in St. Petersburg getroffen. Nach dem Treffen hatte Putins Berater Juri Uschakow neue Verhandlungen mit Moskau, Kiew und Washington für Mitte November in Aussicht gestellt.
Das Ziel dieser Verhandlungen werde die Erörterung der Frage der Gewährleistung von Sicherheit der Ukraine und Russlands nach dem Abschluss eines Friedensabkommens sein, sagte Putin. Es gehe um eine „endgültige Variante“, nicht um eine vorübergehende infolge einer Einstellung der Kampfhandlungen.
Putin: Einverstanden mit Gesprächen über europäische Sicherheit
Witkoff habe gesagt, dass bei Gesprächen über die künftige Sicherheit der Ukraine und Russlands auch über die europäische Sicherheit gesprochen werden müsse, sagte Putin. Grundsätzlich sei er damit einverstanden. „Wir werden sehen, wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickelt.“























