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Bericht: Bundeswehroffizier wegen Verrats von Rüstungsplänen suspendiert
Ein Offizier soll eine Liste mit mehr als 150 geplanten Rüstungskäufen an eine Lobbyistin weitergegeben haben. Nun wurde er laut einem Medienbericht vom Dienst enthoben.
Bericht: Bundeswehroffizier wegen Verrats von Rüstungsplänen suspendiert
ARCHIV - 24.10.2025, Brandenburg, Beelitz: Soldaten der Bundeswehr stehen vor dem feierlichen Gelöbnis im Stadtpark zusammen. / DPA
vor 15 Stunden

Das Verteidigungsministerium hat einem Medienbericht zufolge einen Bundeswehr-Offizier wegen des Verdachts auf Weitergabe geheimer Rüstungspläne suspendiert. Der im Ministerium tätige Fregattenkapitän soll eine als Verschlusssache eingestufte Liste mit mehr als 150 geplanten Käufen von Waffen und Ausrüstung an eine Rüstungslobbyistin weitergegeben haben, berichtete der Spiegel am Donnerstag. Das Nachrichtenportal Politico hatte die Liste im Herbst 2025 veröffentlicht. Der Soldat sei suspendiert worden, habe seine Sicherheitsfreigabe verloren und müsse mit seiner Entlassung rechnen, hieß es in dem Bericht weiter.

Das Ministerium äußerte sich nicht direkt zu dem Fregattenkapitän. Es teilte aber mit, nach einer Veröffentlichung im September vergangenen Jahres seien umgehend interne Ermittlungen eingeleitet worden. Dabei sei ein Angehöriger des Ministeriums als Verdächtiger identifiziert worden, der das Dokument mutmaßlich weitergegeben habe. Es liefen nun sowohl strafrechtliche als auch disziplinarische Ermittlungen. Zu weiteren Details wollte sich das Ministerium unter Verweis auf die laufenden Verfahren nicht äußern.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen