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Syrien erwägt Beitritt zu Mekka-Verteidigungsabkommen
Die Militärallianz zwischen Saudi-Arabien, Türkiye und Pakistan könnte Zuwachs erhalten. Damaskus führt derzeit Gespräche über eine Aufnahme Syriens. Das Bündnis sieht im Angriffsfall eine gemeinsame Verteidigung vor.
Syrien erwägt Beitritt zu Mekka-Verteidigungsabkommen
Syrien erwägt Beitritt zu Mekka-Verteidigungsabkommen / Foto: AFP

Die syrische Regierung erwägt laut eigenen Angaben einen Beitritt zum sogenannten Mekka-Abkommen zwischen Saudi-Arabien, Türkiye und Pakistan. „Derzeit finden Gespräche statt, um die Aufnahme Syriens in die Mekka-Allianz zu bewerten“, erklärte Außenminister Asaad al-Schaibani am Samstag am Rande einer Konferenz in Manama in Bahrain. Saudi-Arabien ist ein wichtiger Unterstützer der syrischen Regierung, die nach dem Sturz des langjährigen syrischen Diktators Baschar al-Assad an die Macht gekommen ist.

Die mehrheitlich sunnitischen Staaten Türkiye, Saudi-Arabien und Pakistan hatten den Pakt unter dem Namen „Gemeinsames Verteidigungsabkommen von Mekka“ Anfang August vor dem Hintergrund des US-israelischen Angriffskrieges gegen den Iran und dessen Folgen gegründet. Im Falle eines Angriffs auf eines der drei Mitglieder sind die übrigen verpflichtet, es zu verteidigen. Pakistan nimmt zudem in dem Konflikt eine Vermittlerrolle zwischen den USA und dem Iran ein.

Saudi-Arabien bemüht sich derzeit intensiv um Unterstützung gegen Angriffe der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen. Pakistan und Türkiye haben bislang keine Angriffe auf die Huthis bekannt gegeben.

Bei einem Huthi-Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad waren am 10. Oktober 13 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt worden. Teheran bestreitet jegliche Beteiligung an den Angriffen. Saudi-Arabien wirft dem Iran vor, die Eskalation des Konflikts angeheizt zu haben.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen