Hunderttausende Gläubige nehmen ab Montag in Mekka an der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch teil. Das mehrtägige Großereignis in der saudiarabischen Stadt gehört zu den fünf Säulen des Islam. Jeder fromme Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, ist angehalten, mindestens einmal im Leben an der Pilgerfahrt teilzunehmen. Dabei schreiten die Gläubigen um die Kaaba, ein würfelförmiger Bau im Zentrum der Großen Moschee, und absolvieren eine Reihe von religiösen Ritualen.
Der Hadsch richtet sich nach dem islamischen Mondkalender, der dadurch etwa elf Tage kürzer ist als der im Westen genutzte gregorianische Sonnenkalender. Daher verschiebt sich das Datum des Hadsch jedes Jahr nach dem gregorianischen Kalender um rund elf Tage nach vorne.
Trotz des US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran sind nach Angaben der saudiarabischen Behörden mehr als 1,5 Millionen Pilger aus dem Ausland zum Hadsch angereist. Die US-Botschaft in Riad hatte ihren Bürgern wegen der unsicheren Lage geraten, nicht an der Pilgerfahrt teilzunehmen.
Am 8. April war unter Vermittlung Pakistans eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran vereinbart worden.























