POLITIK
1 Min. Lesezeit
Insa-Umfrage: AfD und CDU verlieren
Einer neuen Befragung zufolge kann die AfD ihr 30-Prozent-Hoch nicht halten. Auch die Kanzlerpartei büßt ein. Eine im Bundestag vertretene Partei legt dagegen zu.
Insa-Umfrage: AfD und CDU verlieren
Berlin, 14.10.2026 / Foto: John MacDougall/AFP

AfD und Union verlieren in einer Insa-Umfrage leicht, während BSW und Linke minimal zulegen. Im Vergleich zur Vorwoche verliert die AfD einen Prozentpunkt in der Wählergunst und erreicht 29 Prozent. Damit liegt sie weiterhin deutlich vor der Union von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die in der am Samstag veröffentlichten Insa-Erhebung für die „Bild“-Zeitung auf 18 Prozent kommt (minus einen Prozentpunkt). Die AfD hatte zuvor in der Insa-Umfrage erstmals bundesweit die 30-Prozent-Marke erreicht. 

Die Linke legt in der Umfrage einen Prozentpunkt zu und kommt auf 11 Prozent. Das BSW erreicht ebenfalls einen Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche (4 Prozent), würde aber weiter den Einzug in den Bundestag verfehlen.

Keine Veränderung bei SPD, Grüne und FDP

Bei Merz' Koalitionspartner, der SPD (13 Prozent), sowie bei den Grünen (14 Prozent), FDP (4 Prozent) und den sonstigen Parteien (7 Prozent) ist der Wert im Vergleich zur Vorwoche gleichgeblieben. Für die repräsentative Umfrage wurden 1.206 Personen zwischen dem 12. und 16. Oktober befragt. 

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Hinzu kommt die Spannbreite möglicher Abweichungen: Insa gibt die maximale Fehlertoleranz mit plus/minus 2,9 Prozentpunkten an.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen