Irans Präsident Massud Peseschkian hat Bedingungen für ein mögliches Kriegsende formuliert. Der einzige Weg zum Frieden seien „feste internationale Garantien“ für ein dauerhaftes Ende aller Angriffe, schrieb er am Mittwoch auf X. Peseschkian forderte außerdem Reparationszahlungen. Zudem müssten die „legitimen Rechte des Irans“ anerkannt werden.
Welche Rechte er konkret meint, sagte Peseschkian nicht. Beobachter der iranischen Innenpolitik gehen davon aus, dass er auf die Wahl des neuen obersten Führers und dessen internationale Anerkennung anspielt.
US-Präsident Donald Trump nannte die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen geistlichen Oberhaupt des Iran „enttäuschend“. Dieser müsse mit erheblichen Schwierigkeiten rechnen, drohte Trump. „Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann.“ Details nannte er nicht.
US-israelischer Angriffskrieg gegen den Iran
Israel und die USA hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Bei landesweiten Luftangriffen wurden mehrere ranghohe Vertreter des Iran getötet, darunter das geistige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Die US-israelischen Angriffe erfolgen auch in zivilen Wohngebieten.
Nach Angaben des iranischen UN-Botschafters Amir Saeid Iravani töteten Israel und die USA bisher mindestens 1.348 Zivilisten im Iran. Mehr als 17.000 Zivilisten wurden demnach verletzt.
Der Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Offizielle Stellen meldeten bisher mindestens 39 Tote und Hunderte Verletzte.






















