Israel will laut Medienberichten am Mittwoch den Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wieder öffnen. 600 Lastwagen sollen im Laufe des Tages Hilfsgüter in das Palästinensergebiet bringen, wie der israelische öffentlich-rechtliche Sender Kan berichtete. Die Entscheidung zur Öffnung des Grenzübergangs sei nach der Übergabe der Leichen von vier weiteren Israelis durch die Hamas am Dienstag getroffen worden.
Bereits am Montag hatte die palästinensische Widerstandsorganisation die sterblichen Überreste von vier Israelis an das Rote Kreuz übergeben. In dem Waffenruhe-Abkommen zwischen Israel und der Hamas war die Übergabe aller 28 toten Israelis vereinbart worden. Nach Angaben der Hamas gibt es jedoch Schwierigkeiten, die sterblichen Überreste in den Trümmern nach zwei Jahren Krieg zu lokalisieren.
Die in der Übereinkunft vereinbarten Hilfslieferungen in den Gazastreifen waren unmittelbar nach der Waffenruhe-Einigung angelaufen. Lastwagen mit Hilfsgütern kamen über den Grenzübergang Kerem Schalom in das Palästinensergebiet. Die UNO und Rotes Kreuz forderten am Dienstag, dass alle Übergänge in den Gazastreifen für Hilfslieferungen geöffnet werden müssten. Diese werden weiterhin von Israels besetzt.






















