Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Bedeutung der Energiepartnerschaft zwischen Türkiye und Aserbaidschan im Hinblick auf die Entwicklung Syriens hervorgehoben. Die im August gestarteten Gaslieferungen von Aserbaidschan über Türkiye nach Syrien seien ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, so Erdoğan in einer Botschaft zur Eröffnung der „Baku Energiewoche“. Die Botschaft wurde stellvertretend vom türkischen Energieminister Alparslan Bayraktar am Montag in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku vorgelesen.
Die jüngsten Entwicklungen in der umliegenden Region hätten erneut gezeigt, wie wichtig die gemeinsam mit Aserbaidschan umgesetzten Energieprojekte seien, hieß es in der Botschaft. Beide Länder hätten zahlreiche Vorhaben verwirklicht. Die gemeinsamen Pipelineprojekte Baku–Tiflis–Ceyhan, Baku–Tiflis–Erzurum und TANAP seien ein Beispiel für die Ergebnisse der Zusammenarbeit. Ersteres sei auch für den Transport von kasachischem Gas auf westliche Märkte wichtig.
Türkiye setzt auf umweltfreundliche Energien
Auch die Stromverbindungen zwischen Ankara und Baku seien von strategischer Bedeutung, hieß es in der Erklärung. Das gemeinsame Projekt zum Transport und Handel von grünem Strom zwischen Türkiye, Aserbaidschan, Georgien und Bulgarien stärke die Energiesicherheit der Region.
Türkiye verfolge das Ziel, seine Rolle im Energiesektor weiter auszubauen und dabei verstärkt auf erneuerbare sowie umweltfreundliche Energien zu setzen, betonte Erdoğan in seiner Botschaft. In diesem Zusammenhang verwies er auf die geplante Ausrichtung der UN-Klimakonferenz COP31 in Antalya (9. bis 20. November). Türkiye ziele darauf ab, eine führende Rolle beim globalen Klimaschutz zu spielen.




























