Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich nach Kreml-Angaben zu einem Vieraugengespräch mit Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) getroffen. „Ja, sie haben sich getroffen. Es war ein gutes Gespräch“, sagte der außenpolitische Berater Putins, Juri Uschakow, der Agentur Interfax. Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob auch Aussichten auf Verhandlungen zwischen Russland und der Europäischen Union (EU) erörtert worden seien, antwortete er: „Das weiß ich nicht – es war ein Gespräch unter vier Augen.“ Dieses sei „freundschaftlich“ verlaufen. Das Treffen fand demnach im Kreml in Moskau statt.
Putin hatte hinsichtlich der Bemühungen um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs Schröder im vergangenen Monat als seinen bevorzugten Vermittler von europäischer Seite genannt. Bei einer Pressekonferenz antwortete er auf die Frage, wer sein favorisierter Kandidat für die Wiederaufnahme eines Dialogs mit Europa sei: „Persönlich bevorzuge ich den früheren Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Schröder.“ Der frühere SPD-Chef war auch nach Beginn des Ukraine-Krieges für russische Energiefirmen tätig.
Der Vorschlag stieß in Deutschland und anderen EU-Staaten auf Ablehnung. Die Beziehungen zwischen Brüssel und Moskau sind durch den seit 2022 andauernden Russland-Ukraine-Krieg schwer belastet.























