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Datenbank: 350 humanitäre Helfer weltweit getötet
Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben von AWSD weltweit 350 humanitäre Helfer bei einem Einsatz getötet – mehr als die Hälfte davon im Gazastreifen. Es war das zweitgefährlichste Jahr seit Beginn der Datenerfassung.
Datenbank: 350 humanitäre Helfer weltweit getötet
Gaza, 29.04.2026 / Foto: -/AA

Im vergangenen Jahr sind weltweit 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen bei einem Einsatz getötet worden – mehr als die Hälfte bei israelischen Angriffen in Gaza. Das zeigen Zahlen der von Humanitarian Outcomes betriebenen Datenbank zu Sicherheitsvorfällen gegen humanitäre Helfer (AWSD), wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Montag berichtete. Demnach gab es 2025 die zweithöchste Zahl von Todesopfern seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1997. 

Im Jahr 2024 wurden den Zahlen zufolge 387 humanitäre Helfer getötet, 2013 waren es 159. Im laufenden Jahr kamen den Angaben zufolge bisher 83 Menschen bei humanitären Einsätzen ums Leben.

Besonders gefährlich sind laut den Daten offenbar Einsätze im Gazastreifen, wo infolge des israelischen Vernichtungskrieges im vergangenen Jahr 186 Helfer ums Leben kamen. Im Sudan, wo seit April 2023 ein blutiger Bürgerkrieg tobt, starben 71 Menschen bei einem humanitären Einsatz. Mehr als 99 Prozent der bei einem Einsatz ums Leben gekommenen humanitären Helfer sind den Angaben zufolge örtliche Einsatzkräfte.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen