Die türkische First Lady Emine Erdoğan hat am Rande des 36. NATO-Gipfels in Ankara die Ehefrauen der Staats- und Regierungschefs zu einer Gesprächsrunde im Çankaya-Palast empfangen. Unter dem Titel „Kinder, Technologie und Sicherheit: Schutz der nächsten Generation“ stellte sie am Donnerstag den Schutz von Kindern vor den Risiken der digitalen Welt in den Mittelpunkt.
Mit der Initiative brachte Emine Erdoğan Vertreter zahlreicher Staaten zusammen, um über Cybermobbing, Desinformation, schädliche Algorithmen, ungeeignete Inhalte und digitale Abhängigkeit zu beraten. Die Teilnehmer betonten, dass der Schutz von Kindern nicht allein Aufgabe der Eltern sei, sondern auch Schulen, Politik, Gesellschaft und Technologieunternehmen in die Verantwortung nehme.
Brigitte Macron, die Ehefrau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, verwies auf Frankreichs Bemühungen, die Bildschirmnutzung an Schulen zu begrenzen. Die ukrainische First Lady Olena Zelenska forderte ein gemeinsames Vorgehen von Eltern, Schulen und Unternehmen. Charlotte Merz, Ehefrau von Bundeskanzler Friedrich Merz, warnte vor übermäßiger Bildschirmzeit und erklärte: „Die digitale Welt muss sich den Kindern anpassen – nicht die Kinder der digitalen Welt.“
Die von der türkischen First Lady Emine Erdoğan angestoßene Gesprächsrunde machte deutlich, dass Kinder nicht von Technologie ausgeschlossen, aber wirksamer geschützt werden müssen. Gefordert wurden altersgerechte Plattformen, verbindliche Regeln für Unternehmen, mehr digitale Bildung und eine stärkere internationale Zusammenarbeit.























