Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan für dessen Vermittlerrolle bei einem „Friedensabkommen“ zwischen den USA und Iran gedankt. Erdoğan habe eine „außerordentlich unterstützende Rolle“ bei den Bemühungen um eine Verhandlungslösung gespielt, sagte Sharif am Montag vor der Nationalversammlung in Islamabad. „Mein besonderer Dank gilt meinem lieben Bruder, dem Präsidenten von Türkiye, Recep Tayyip Erdoğan.“
US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag eine Einigung mit dem Iran bestätigt. Zugleich kündigte er die Wiederöffnung der Straße von Hormus und die Aufhebung der US-Seeblockade an iranischen Häfen an.
Sharif gab am frühen Montagmorgen bekannt, die USA und der Iran hätten nach intensiven Verhandlungen ein „Friedensabkommen“ erzielt. Beide Seiten hätten sich auf ein sofortiges und dauerhaftes Ende sämtlicher Militäroperationen an allen Fronten verständigt. Die Vereinbarung umfasse auch die Kämpfe im Libanon.
Vom Iran kam zunächst keine offizielle Erklärung. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums hatte jedoch am Sonntag bestätigt, dass an einer Vereinbarung gearbeitet werde.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran begonnen. Der Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion.
Pakistan hatte seit dem Abschluss einer Waffenruhe am 8. April zwischen beiden Seiten vermittelt. Seitdem bemühte sich Islamabad gemeinsam mit Ankara und weiteren Staaten der Region um ein dauerhaftes Ende des Krieges.























