Frankreichs Gelbwestenbewegung ruft für diesen Freitag zu einer Fortsetzung der seit Wochen andauernden Sozialproteste im Land auf. Geplant seien Blockaden und andere Aktionen, hieß es in einem Aufruf. Am Samstag soll es dann den vierten Samstag in Folge Großdemonstrationen im ganzen Land geben. Ursprung der Demonstrationen waren Schülerproteste für eine bessere Bildung. In den vergangenen Wochenenden hatten sich Hunderttausende Menschen den Protesten angeschlossen.
Unabhängig von den Protesten der Gelbwesten, hinter denen keine klar strukturierte offizielle Organisation steht, hatten am Donnerstag die Gewerkschaften zu landesweiten Kundgebungen aufgerufen. Nach einer vorläufigen Schätzung des Innenministeriums schlossen sich rund 600.000 Menschen den Demonstrationen an, bei denen die Forderung nach höheren Gehältern und einer Anhebung des Mindestlohns im Fordergrund standen.
Um auf die Protestierenden zuzugehen, hat die Regierung eine Anhebung des Mindestlohns in Aussicht gestellt. Zusätzliches Personal und mehr Mittel für Schulen wurde zugesichert. Mit der Freigabe von Dieselkraftstoff aus den französischen Reserven soll zudem für drei Monate das Tanken für Dieselfahrer preiswerter werden.























