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Umstrittene Trinkpausen: Immer wieder Fan-Unmut bei der WM
Die TV-Sender dürften glücklich sein, Trainer freuen sich über mehr Einfluss aufs Spiel – aber viele Fans in den Stadien scheinen die Trinkpausen bei der Weltmeisterschaft abzulehnen.
Umstrittene Trinkpausen: Immer wieder Fan-Unmut bei der WM
WM-Vorrunde Irak – Norwegen (Gruppe I), Foxborough, USA, 16.06.2026 / Foto: Mark Stockwell/AP

Die Unmutsbekundungen der Fans in den Stadien wegen der umstrittenen Trinkpausen bei der Fußball-Weltmeisterschaft nehmen zu. In der zweiten WM-Woche sind immer wieder Buhrufe und Pfiffe zu hören, wenn der Schiedsrichter die Partie in jeder Halbzeit nach rund 22 Minuten für 3 Minuten unterbricht.

So wurde am Donnerstag (Ortszeit) auch beim zweiten Gruppenspiel von Co-Gastgeber Kanada in Vancouver gegen Katar (6:0) sehr hörbar gebuht. Beim 1:1 zwischen Tschechien und Südafrika in Atlanta war zuvor der Unmut deutlich größer als noch beim ersten Spiel in diesem Stadion zwischen Spanien und Kap Verde. Auch bei Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina in Inglewood sowie am Mittwoch (Ortszeit) bei England gegen Kroatien in Arlington und Ghana gegen Panama in Toronto gab es hörbare Ablehnung der Neueinführung.

Darum gibt es Kritik an der Regel

Das WM-Novum macht aus zwei Halbzeiten quasi ein Vier-Viertel-Format, das Amerikanern aus anderen Sportarten bestens bekannt ist. Entstanden ist das Modell nach Angaben der FIFA aus Sorge um die Belastung der Spieler. Weil die TV-Sender die Pause aber auch für einen zusätzlichen Werbeblock nutzen, ist Kritik aufgekommen und eine Debatte über die Sinnhaftigkeit entbrannt. Zumal wird der Spielfluss durch die zusätzlichen Pausen oft merklich gebrochen, dies werten einige Trainer allerdings positiv, weil sie mehr Einfluss auf das Spiel nehmen können.

QUELLE:dpa