WIRTSCHAFT
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IWF: Weltwirtschaft drohen bei langem Iran-Krieg schwere Schäden
Der US-israelische Angriffskrieg gegen den Iran trübt die Aussichten für die Weltkonjunktur deutlich. In seinem neuen Ausblick warnt der Internationale Währungsfonds vor einer erneuten Inflationswelle.
IWF: Weltwirtschaft drohen bei langem Iran-Krieg schwere Schäden
ARCHIV: Die geschäftsführende Direktorin des IWF, Kristalina Georgiewa, hält eine Rede vor der Frühjahrstagung des IWF und der Weltbank in Washington / Reuters

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einem Wiederaufflammen der Inflation und schweren Schäden für die Weltwirtschaft durch den US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran. Sollte der Krieg bis ins Jahr 2027 andauern und der Ölpreis auf etwa 125 Dollar pro Barrel steigen, drohten weitaus schlimmere Folgen, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Montag auf einer Konferenz des Milken Institute. Die Sorte BrentLCOc1 markierte am Montagabend knapp 114 Dollar.

Wegen des anhaltenden Kriegs sei das bisherige IWF-Szenario, das lediglich eine leichte Abschwächung des weltweiten Wachstums und einen geringen Preisauftrieb vorsah, nicht länger haltbar, erklärte Georgiewa weiter. Stattdessen sei bereits das sogenannte Negativszenario eingetreten. Zwar bestünden die langfristigen Inflationserwartungen weiterhin und die Finanzierungsbedingungen verschärften sich derzeit nicht. Dies könne sich jedoch ändern, sollte der Iran-Krieg andauern.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen