Der Film „Klondike“ hat am Montag bei der 72. Berlinale seine europäische Premiere gefeiert. „Es ist ein hochaktueller Film, weil aufgrund der ukrainisch-russischen Beziehungen derzeit alle Augen in Europa auf die Ukraine gerichtet sind“, erklärte die Regisseurin Maryna Er Gorbach gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu (AA). „Klondike“ entstand in Koproduktion mit der türkischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt TRT.
Der Koproduzent des Werks, Mehmet Bahadir Er, zeigte sich erfreut über die Ausstrahlung von „Klondike“ bei der Berlinale. Der Film stelle das Thema Gewalt aus einer naiven Perspektive dar und lenke den Fokus dabei auf die Sichtweise von Frauen. Es sei zudem wichtig, dass das Generaldirektorat für Filme des türkischen Kultur- und Tourismusministeriums die Produktion des Films unterstützt hätten.
„Klondike“ behandelt das dramatische Leben eines Paares in der Ostukraine. Trotz der Kampfhandlungen im Jahr 2014 will die hochschwangere Irka ihr Heim nicht verlassen. Im Fokus des Films steht der Schrecken des Krieges.




























