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Zahl der Todesopfer steigt nach Sturzflut auf 472
Die verheerende Sturzflut im Himalaya-Gebirge zwischen China und Nepal hinterließ eine Schneise der Zerstörung. Auch an Tag zwei nach der Katastrophe werden immer weitere Leichen geborgen.
Zahl der Todesopfer steigt nach Sturzflut auf 472
Nuwakot, Nepal, 27.08.2026 / Foto: Prabin Ranabhat/AFP

In Nepal ist die Zahl der Toten nach der Flutkatastrophe im Grenzgebiet zu China auf mindestens 469 gestiegen. Wie die nepalesische Polizei mitteilte, wurden zudem 1.545 Menschen gerettet, darunter viele Verletzte. Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer in China und Nepal bei 472, nachdem die Volksrepublik bislang 3 Leichenfunde vermeldet hatte. Zudem gelten weiterhin mehr als 1.400 Menschen als vermisst.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir einen vollständigen Überblick über die Vermissten haben, da wir derzeit noch kein klares Bild haben, sagte Polizeisprecher Abi Narayan Kafle der Deutschen Presse-Agentur. Es könne noch Tage dauern, fügte er hinzu. Laut Polizeiangaben wurden Dutzende Leichen noch nicht identifiziert, auch weil viele Körper von der gewaltigen Wucht der reißenden Sturzflut aus Wasser, Schlamm und Geröll völlig entstellt oder in Teile gerissen wurden.

Eine riesige Sturzflut war am Mittwoch fast 170 Kilometer weit entlang zweier Flüsse durch Nepal gerast und hatte ganze Ortschaften mitgerissen. Ursache war nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS offenbar ein Gletscherabbruch. Auch das benachbarte Tibet war von der Katastrophe betroffen.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen