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Kolumbiens Präsident bittet Trump wegen Erdbebens um Aussetzung von Zöllen
Im Wahlkampf konnte Abelardo de la Espriella auf die Unterstützung von Donald Trump zählen. Nun bittet Kolumbiens neuer Staatschef die USA um Hilfe – nach einem Erdbeben mit mehr als 290 Toten.
Kolumbiens Präsident bittet Trump wegen Erdbebens um Aussetzung von Zöllen
Der kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella / Foto: Sebastian Barros/AP/dpa

Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella hat US-Präsident Donald Trump angesichts des schweren Erdbebens in seinem Land um eine Aussetzung von Zöllen gebeten. Damit sollten die kolumbianischen Unternehmer, die aufgrund der Folgen des Erdbebens schwierige Zeiten durchlebten, entlastet werden, erklärte De la Espriella am Samstag im Onlinedienst X.

Die US-Zölle auf kolumbianische Produkte waren Ende Juli von zehn auf 12,5 Prozent gestiegen, mit wenigen Ausnahmen wie Kaffee und Öl.

Am Montag hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 Kolumbien erschüttert. Mindestens 294 Menschen kamen ums Leben, fast 4000 weitere wurden verletzt. Mindestens 320 Menschen werden noch vermisst.

Der rechte Hardliner De la Espriella war vor rund einer Woche als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt worden. Er trat damit die Nachfolge des linken Präsidenten Gustavo Petro an. Trump hatte De la Espriella während dessen Präsidentschaftswahlkampf unterstützt.

QUELLE:DPA