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Nach Wahl in Rheinland-Pfalz: FDP-Landesvorsitzende zieht sich zurück
Nur 2,1 Prozent holten die mitregierenden Liberalen bei der Landtagswahl und gehen schweren Zeiten entgegen. Personell stehen die Zeiten auf Neuanfang.
Nach Wahl in Rheinland-Pfalz: FDP-Landesvorsitzende zieht sich zurück
Foto: Christoph Soeder/dpa
vor 2 Stunden

Dem Absturz der FDP bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz folgen weitere personelle Konsequenzen: Spitzenkandidatin Daniela Schmitt wird den Landesvorsitz abgeben. Bei einer im Mai vorgesehenen Wahl eines neuen Vorstandes werde sie nicht mehr antreten, sagte sie am Abend der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. 

Dieses Ergebnis ist für uns ein tiefer Einschnitt, teilte Schmitt nach einer Sitzung des Landesvorstandes mit. Ich trage als Spitzenkandidatin und Vorsitzende der Partei dafür die Verantwortung. Für sie bedeute das, im Sinne der Partei nun für einen geordneten Übergang mit einem klaren Fahrplan zu sorgen. 

Neuwahl des Vorstandes am 9. Mai 

Die FDP hatte bei der Wahl am Sonntag lediglich 2,1 Prozent der Stimmen geholt und war damit nach 2011 ein weiteres Mal aus dem Landtag in Mainz geflogen. 

Nötig sei nun eine „intensive Beratung zur künftigen inhaltlichen und strukturellen Aufstellung der Freien Demokraten, teilte Schmitt weiter mit. Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Landesvorstand habe sie vorgeschlagen, dass ein neuer Vorstand beim kommenden Landesparteitag am 9. Mai gewählt wird. Dem sei der erweiterte Landesvorstand gefolgt.

Auch Parteichef Christian Dürr hatte als Reaktion auf die Niederlagen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angekündigt, dass er beim Bundesparteitag im Mai zurücktreten wird – um dort erneut zu kandidieren.


QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen