Polens Polizei hat nach Angaben des Innenministeriums Hinweise auf einen möglichen geplanten Anschlag auf Regierungschef Donald Tusk und Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz erhalten. Daher sei für Sonntag eine Krisensitzung mit Vertretern der Geheimdienste einberufen worden, schrieb die Sprecherin des Innenministeriums in Warschau auf X. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.
Die zuständigen Stellen hätten die Wahrscheinlichkeit, dass die Anschlagsdrohungen wahr gemacht würden, als sehr hoch eingeschätzt worden, sagte der Sprecher des Geheimdienstkoordinators, Jacek Dobrzynski, laut Nachrichtenagentur PAP. „Wir nehmen das todernst.“ Daher habe man umgehend ein Treffen anberaumt.
Tusk erfuhr am Sonntagmorgen von der Gefahr
Regierungssprecher Adam Szlapka sagte dem Sender TVN24, Tusk sei am frühen Sonntagmorgen über die Erkenntnisse informiert worden. „Dieses Signal war wesentlich beunruhigender als ähnliche Signale in der Vergangenheit.“ Der Regierungschef arbeite derzeit normal weiter.
Das EU- und Nato-Land Polen ist ein wichtiger westlicher Verbündeter der Ukraine. Es fühlt sich auch selbst von Moskau bedroht und rüstet deshalb massiv auf.























