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Krisenberatung von Frankreichs Regierung wegen Schulprotest
An Hunderten Schulen in Frankreich demonstrieren Schüler gegen Kürzungen, alte Gebäude und zu wenig Lehrer. Der Protest weitet sich auch auf Unis aus – und bleibt nicht überall friedlich.
Krisenberatung von Frankreichs Regierung wegen Schulprotest
Krisenberatung von Frankreichs Regierung wegen Schulprotest / Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa

Wegen der teils gewaltvollen und wachsenden Schulproteste in Frankreich hat Premier Sébastien Lecornu eine Krisensitzung einberufen. Mehrere Minister sollen zur Lage an den Gymnasien beraten. Seit Tagen protestieren Schülerinnen und Schüler für mehr Mittel und mehr Personal – teils arteten die Proteste aus. Allein am Mittwoch wurden mehr als 600 Menschen festgenommen. Ihnen werden unter anderem Brandstiftung und Angriffe auf Polizeibeamte vorgeworfen.

Am Vormittag breitete sich der Protest auf Universitäten aus. Der Gewerkschaft Union Étudiante zufolge gab es auf rund 30 Campussen Blockaden. Während etliche Schülerinnen und Schüler friedlich gegen marode Gebäude, überfüllte Klassen und einen Mangel an Lehrkräften demonstrierten, brannten anderswo Mülltonnen und Böller flogen. An einem Gymnasium in Nantes brannte die Eingangshalle. Medien berichteten auch von Angriffen auf Busse und Haltestellen. Die Polizei ging teils mit Tränengas gegen die Demonstranten vor.

QUELLE:DPA