Die Anhörung des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth im US-Parlament ist von Protesten begleitet worden. Gleich mehrmals nacheinander wurde er von Demonstranten unterbrochen, die ein Ende des Iran-Kriegs forderten. Beamte führten mehrere Personen aus dem Raum im Kapitol.
Die US-Regierung will nach eigenen Angaben erreichen, dass die Islamische Republik niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Der Iran beteuert seinerseits seit Jahren, dass sein Atomprogramm nur zivilen Zwecken diene. Dafür spricht auch eine frühere Fatwa des getöteten Geistlichen Ali Chamenei, worin Massenvernichtungswaffen als unvereinbar mit dem Islam bewertet werden.
Verteidigungsminister Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, kam zur Anhörung, um für Mittel im Nachtragshaushalt für die Verteidigung Amerikas zu werben.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Anfang April wurde eine Waffenruhe vereinbart, die jedoch immer wieder gebrochen wurde. Die Kämpfe gingen auch nach dem Mitte Juni unterzeichneten Rahmenabkommen weiter. Beim NATO-Gipfel Anfang Juli erklärte US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe schließlich für beendet.























