Der Deutsche Filmpreis wird am Freitagabend (19.00 Uhr) in Berlin verliehen. Rund 1.900 Gäste werden zur feierlichen Gala an der Messe erwartet, darunter die Schauspielerinnen Senta Berger und Iris Berben sowie Regisseur Wim Wenders, der den diesjährigen Ehrenpreis erhält. Auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (CDU) soll kommen.
Ähnlich wie bei den Oscars in den USA stimmen die Mitglieder der Deutschen Filmakademie über viele Preisträgerinnen und Preisträger ab. Im vergangenen Jahr war der Thriller „September 5“ über das Olympia-Attentat 1972 in München als bester Spielfilm ausgezeichnet worden.
Wer diesmal nominiert ist
In diesem Jahr konkurrieren sechs Spielfilme um die Goldene Lola. Dazu gehört „In die Sonne schauen“ von Regisseurin Mascha Schilinski über mehrere Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof leben. Der Film kommt auf insgesamt elf und damit die meisten Nominierungen.
Vorgeschlagen als bester Spielfilm sind auch „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak, „Das Verschwinden des Josef Mengele“ von Kirill Serebrennikow, „Amrum“ von Fatih Akin, „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven und „22 Bahnen“ von Mia Maariel Meyer. Die Verleihung wird online übertragen und zeitversetzt im Ersten gezeigt (ab 22.20 Uhr).
Die seit 1951 jährlich verliehene Lola gilt als wichtigste deutsche Auszeichnung für Filmschaffende. Neben Spielfilmen werden auch Dokumentar- und Kinderfilme ausgezeichnet. Die Entscheidung über die Preisvergabe treffen die Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Den diesjährigen Ehrenpreis bekommt der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Wim Wenders.























