Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran begrüßt. In einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump habe Erdoğan die Entscheidung als „positive Entwicklung“ für die Region bezeichnet, teilte das türkische Präsidialamt am Mittwoch mit. Ankara halte eine diplomatische Lösung der strittigen Fragen weiterhin für möglich.
Bei dem Gespräch seien zudem die bilateralen Beziehungen zwischen Türkiye und den USA sowie regionale und globale Entwicklungen thematisiert worden. Erdoğan habe betont, dass Türkiye seine Unterstützung für konstruktive Initiativen fortsetzen werde.
Auch die Lage in Syrien sei zur Sprache gekommen. Erdoğan erklärte laut Präsidialamt, ein stabiles Umfeld in Syrien wäre ein wichtiger Gewinn für die gesamte Region. Türkiye werde seine Unterstützung für die Stabilisierung des Landes ohne Unterbrechung fortsetzen.
Darüber hinaus habe Erdoğan erklärt, dass weitere Schritte notwendig seien, um eine Verschärfung der Lage im Libanon zu verhindern.
NATO-Gipfel in Ankara
Thema des Gesprächs seien zudem die Vorbereitungen für den NATO-Gipfel in Ankara gewesen. Türkiye unternehme „maximale Anstrengungen“, damit das Treffen erfolgreich verlaufe, hieß es weiter.
Erdoğan informierte Trump außerdem über die diplomatischen und humanitären Bemühungen Türkiyes im Sudan. Ankara arbeite daran, zur Beendigung des Konflikts beizutragen und die humanitäre Hilfe für das Land weiter auszubauen.
Zudem sprach Erdoğan den Angehörigen der Opfer eines Angriffs auf eine Moschee im US-Bundesstaat Kalifornien sein Beileid aus. Türkiye lehne Hassverbrechen gegen religiöse Gruppen entschieden ab.
Trump bezeichnete das Gespräch später vor Journalisten im Bundesstaat Maryland als „sehr gut“. Erdoğan sei ein „harter Typ“ und ein „großartiger Verbündeter“, sagte Trump. Viele Menschen in Türkiye würden ihren Präsidenten respektieren.























