Nach dem Abschuss einer iranischen Rakete in Richtung Türkiye hat Außenminister Hakan Fidan seine Besorgnis gegenüber Teheran zum Ausdruck gebracht. Ankara forderte am Mittwoch, Schritte zu vermeiden, die zu einer weiteren Eskalation des Konflikts führen könnten.
Der türkische Außenminister übermittelte seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi die Besorgnis Ankaras über eine aus dem Iran abgefeuerte Rakete in Richtung des türkischen Luftraums. In einem Telefonat habe Fidan betont, dass Schritte vermieden werden müssten, die zu einer weiteren Eskalation der Spannungen in der Region führen könnten, teilten Quellen aus dem türkischen Außenministerium am Mittwoch mit.
Unterdessen verurteilte die NATO den Vorfall und bekräftigte ihre Unterstützung für das Bündnismitglied Türkiye. „Wir verurteilen die Zielrichtung Irans gegen Türkiye. Die NATO steht fest an der Seite aller Verbündeten, einschließlich Türkiye, während Iran seine wahllosen Angriffe in der Region fortsetzt“, sagte eine Sprecherin des Bündnisses gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.
Zugleich betonte sie, dass die Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit der NATO weiterhin stark sei. Dies gelte auch für die Luft- und Raketenabwehr.
Zuvor hatte das türkische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine aus dem Iran abgefeuerte Rakete in Richtung des türkischen Luftraums von NATO-Luft- und Raketenabwehreinheiten im östlichen Mittelmeer abgefangen und neutralisiert worden sei.
Die Rakete sei nach dem Überflug über den Irak und Syrien von den Luftabwehrsystemen erfasst und erfolgreich bekämpft worden, erklärte das Ministerium auf der türkischen Online-Plattform NSosyal.
















