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Staatsfernsehen: Iran weist US-Plan für Ende des Krieges zurück
Teheran weist den US-Plan zur Beendigung des Krieges zurück. Die Führung betont, über den Zeitpunkt und Bedingungen eines Endes selbst zu entscheiden.
Staatsfernsehen: Iran weist US-Plan für Ende des Krieges zurück
Staatsfernsehen: Iran weist US-Plan für Ende des Krieges zurück / Foto: Reuters / Reuters
vor 3 Stunden

Der Iran hat nach Angaben des staatlichen Fernsehens den von den USA vorgelegten Plan für ein Ende des Krieges zurückgewiesen. „Der Iran hat negativ auf den US-Vorschlag reagiert“, hieß es am Mittwoch im staatlichen Sender Press TV. Zugleich wurde ein Regierungsvertreter mit den Worten zitiert, dass „der Krieg endet, wenn der Iran beschließt, ihn zu beenden – und nicht, wenn (US-Präsident Donald) Trump es will“.

Der Plan aus Washington war laut pakistanischen Regierungsvertretern über Islamabad an den Iran übermittelt worden. Er umfasst laut Medienberichten 15 Punkte.

Unter anderem sieht er laut „New York Times“ die Wiederöffnung der Straße von Hormus sowie strikte Beschränkungen für das iranische Atomprogramm vor. Im Gegenzug sollen laut dem israelischen Sender Channel 12 die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden. Beide Seiten würden demnach eine einmonatige Waffenruhe ausrufen, während der sie auf Grundlage des US-Vorschlags aus Washington verhandeln würden. Ein Regierungswechsel im Iran werde in dem US-Plan nicht gefordert, berichtete der Sender.

US-israelischer Angriffskrieg gegen den Iran

Israel und die USA hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Bei landesweiten Luftangriffen wurden mehrere ranghohe Vertreter getötet, darunter das geistige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Die US-israelischen Angriffe erfolgen auch in zivilen Wohngebieten.

Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums töteten Israel und die USA bisher mindestens 1.500 Menschen im Iran. Mehr als 18.550 Menschen wurden demnach verletzt.

Der Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Offizielle Stellen meldeten bisher mindestens 120 Tote und Tausende Verletzte.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen