TÜRKİYE
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Emine Erdoğan: Mit Nachhaltigkeitszielen 2030 zur Welt ohne Ausgrenzung
Die türkische First Lady Emine Erdoğan hat bei einem Umweltforum in Istanbul zu mehr globaler Verantwortung und Zusammenarbeit aufgerufen. Sie betonte die Bedeutung gemeinsamer Schritte für eine nachhaltige Zukunft.
Emine Erdoğan: Mit Nachhaltigkeitszielen 2030 zur Welt ohne Ausgrenzung
Emine Erdoğan: Mit Nachhaltigkeitszielen 2030 zur Welt ohne Ausgrenzung / Foto: AA
19. Oktober 2025

Die First Lady von Türkiye, Emine Erdoğan, hat am Samstag bei einer Konferenz in Istanbul die Bedeutung der globalen Nachhaltigkeitsziele für 2030 hervorgehoben. Diese Ziele verkörperten die Ideale einer Welt, in der niemand zurückgelassen und ausgegrenzt werde, sagte Erdoğan bei der Ministertagung des Global Zero Waste Forums in Istanbul. Entscheidend für ihre Umsetzung sei, dass alle Staaten Verantwortung übernehmen würden.

Die Konferenz wurde von der Zero Waste Foundation gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Stadtentwicklung und Klimawandel, dem Landwirtschafts- und Forstministerium, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) sowie UN-Habitat organisiert. Das Treffen stand unter dem Motto „Menschen, Orte, Fortschritt“.

Die türkische Präsidentengattin betonte, das Forum biete eine wertvolle Gelegenheit, die Vision einer abfallfreien Zukunft zu teilen, Ideen auszutauschen und gemeinsame Schritte zum Schutz der Umwelt zu unternehmen. Türkiye habe in diesem Bereich unter der Koordination des Umweltministeriums zahlreiche Initiativen gestartet.

„Starke Kultur der Solidarität“

Von staatlichen Institutionen über Kommunen bis hin zur Zivilgesellschaft habe sich in Türkiye eine starke Kultur der Solidarität entwickelt, sagte Erdoğan. Insbesondere die Sensibilisierung der Bevölkerung stehe im Mittelpunkt der Bemühungen. Frauen spielten dabei eine herausragende Rolle und leisteten, so Erdoğan, einen wichtigen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz.

Auf der türkischen Online-Plattform NSosyal schrieb die First Lady: „Türkiye misst der Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und der Festlegung gemeinsamer Ziele zur Bewältigung von Klima- und Umweltfragen große Bedeutung bei.“

Sie äußerte zudem die Hoffnung, dass das Treffen als Plattform für den Aufbau strategischer Partnerschaften diene, „die auf gerechter Lastenteilung beruhen und nachhaltige Ergebnisse hervorbringen.“

QUELLE:TRT Deutsch