Türkiye hat die beim siebten Gipfel der „Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien“ (CICA) verabschiedete Baku-Erklärung begrüßt. Die Mitgliedstaaten hätten ihr Bekenntnis zu Frieden, Wohlstand und Stabilität in Asien bekräftigt, teilte das türkische Außenministerium am Donnerstag auf der Plattform NSosyal mit.
Grundlage sei eine Zusammenarbeit, bei der die Staaten der Region selbst Verantwortung übernähmen. Zugleich begrüßte das Ministerium die Aufnahme von Laos als 29. Mitglied. Die Erweiterung werde die Handlungsfähigkeit der CICA stärken.
Auch die Verlängerung des aserbaidschanischen Vorsitzes für den Zeitraum 2026 bis 2028 bewertete Ankara positiv. Sie werde die institutionelle Kontinuität sichern, während sich die CICA zu einer vollwertigen internationalen Organisation weiterentwickle.
Das Ministerium dankte dem bisherigen CICA-Generalsekretär, Botschafter Kairat Sarybay, für seine „starke und engagierte Führung“ sowie seinen Beitrag zur Stärkung des internationalen Einflusses der Organisation. Seinem neu ernannten Nachfolger, Botschafter Sultan Hajiyev, wünschte es Erfolg.
„Türkiye wird sich auch künftig aktiv an den Aktivitäten der CICA beteiligen“, erklärte das Außenministerium.
Eintägiges Gipfeltreffen in Aserbaidschan
Aserbaidschan richtet das eintägige Gipfeltreffen als derzeitiger CICA-Vorsitzender aus. An der Konferenz nehmen Vertreter der Mitgliedstaaten, Beobachterstaaten und internationaler Partnerorganisationen teil. Im Mittelpunkt stehen die regionale Zusammenarbeit, Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung.
Die „Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien“ (CICA) hatte bisher aus 28 Teilnehmerländern bestanden – darunter auch Palästina.
























