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Teheran fordert US-Konzessionen vor neuen Verhandlungen
Für die iranische Führung gibt es keinen Weg zurück zum Verhandlungstisch ohne Zugeständnisse der USA. Ganz oben stehen ein Ende der Seeblockade und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.
Teheran fordert US-Konzessionen vor neuen Verhandlungen
Teheran fordert US-Konzessionen vor neuen Verhandlungen / Foto: Hamed Malekpour/Khane Melat/dpa

Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf knüpft eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus an die vorherige Erfüllung aller iranischen Bedingungen durch die USA. Solange dies nicht geschehe, werde es außerdem auch keinen Weg zurück zum früheren Stand von Verhandlungen geben, sagte Irans Chefunterhändler in den Gesprächen mit den USA laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Irans Positionen seien klar und nicht verhandelbar. 

Zuvor hatte Irans oberster Sicherheitskoordinator, Mohsen Resai, die Bereitschaft zur Beendigung des Krieges mit den USA auf Grundlage des im Juni abgeschlossenen Rahmenabkommens signalisiert. Der Generalsekretär des mächtigen Nationalen Sicherheitsrats im Iran nannte im Gespräch mit dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera dafür sieben Voraussetzungen. 

Irans Sicherheitskoordinator stellt den USA sieben Bedingungen

Unter anderem verlangt Teheran, dass die USA eingefrorene Vermögenswerte freigeben, den Angriffskrieg an allen Fronten beenden und ihre Blockade iranischer Häfen und Schiffe aufheben. Zudem fordert die iranische Führung, dass sich Washington nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischt. 

Diese Punkte orientieren sich an der Vereinbarung aus dem Juni, die den Weg zu einem dauerhaften Abkommen ebnen sollte. Auch Resai forderte, dass die USA erst alle Bedingungen erfüllen, bevor weitere Verhandlungen folgen. Dabei soll es dann unter anderem auch um die Zukunft des iranischen Atomprogramms gehen.

Mit Beginn des völkerrechtswidrigen US-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran Ende Februar hatten die iranischen Streitkräfte die Straße von Hormus für die USA, Israel und ihre Verbündeten gesperrt. Handelsschiffe anderer Länder durften die Straße passieren. 

Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran wird von iranischer Seite kontrolliert. Normalerweise erfolgt dort rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Die Situation in der Meerenge nach Beginn des Iran-Kriegs ließ die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen