NAHOST
1 Min. Lesezeit
Deutsches Minenjagdboot „Fulda“ startet in Richtung Mittelmeer
Die deutsche Marine verlegt das Minenjagdboot „Fulda“ ins Mittelmeer. Laut dem Verteidigungsministerium handelt es sich um eine Vorausstationierung für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus.
Deutsches Minenjagdboot „Fulda“ startet in Richtung Mittelmeer
ARCHIV - 23.08.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Warnemünde: Das Minenjagdboot „Fulda“ aus Kiel / DPA

Mit Blick auf einen möglichen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus läuft das Minenjagdboot „Fulda“ der deutschen Marine am Montag (14.00 Uhr) vom Marinestützpunkt Kiel-Wik in Richtung Mittelmeer aus. Die Verlegung dient nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums der Vorausstationierung. Ein Einsatz in der Straße von Hormus setzt ein Mandat des Bundestags voraus. Sollten die Parlamentarier grünes Licht geben, wäre das Schiff somit bereits näher am Einsatzort.

Die „Fulda“ wird dafür aus einem Nato-Einsatz in der Nord- und Ostsee herausgelöst und soll im Mittelmeer zunächst in einen Nato-Minenabwehrverband eingegliedert werden. Am Sonntag hatte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) seinen iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi aufgefordert, die für den Ölhandel wichtige Meerenge, die seit Beginn des US-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran faktisch blockiert ist, „sofort freizugeben“. „Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel“, schrieb er im Onlinedienst X. Der Iran müsse „vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben“, wie es auch US-Außenminister Marco Rubio fordere, so Wadephul.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen