GESELLSCHAFT
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Brennender Gegenstand an Flüchtlingsunterkunft geworfen
Mutmaßlicher Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Berlin: Unbekannte sollen einen brennenden Gegenstand gegen die Fassade geworfen haben. Der Staatsschutz ermittelt.
Brennender Gegenstand an Flüchtlingsunterkunft geworfen
Foto: -/REUTERS (Archiv)

Eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Berlin-Hellersdorf soll in der Nacht zu Dienstag in Brand gesetzt worden sein. Ein Bewohner des Gebäudes in der Albert-Kuntz-Straße habe Flammen an der Hausfassade bemerkt und den Sicherheitsdienst verständigt, teilte die Berliner Polizei am Dienstag mit. Der Sicherheitsdienst löschte das Feuer demnach selbst und alarmierte dann die Einsatzkräfte. 

Laut dem Polizeibericht wurde bei dem Brand niemand verletzt. Das Feuer habe sich nicht ausbreiten können. Die Behörden gehen aktuell von Brandstiftung aus: Nach bisherigen Erkenntnissen soll eine unbekannte Person einen brennenden Gegenstand gegen die Hausfassade geworfen haben. Die Einsatzkräfte fanden die Überreste des mutmaßlichen Brandauslösers vor dem Gebäude. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Erst Mitte April war eine Containerwohnanlage für Flüchtlinge und Obdachlose im südhessischen Raunheim niedergebrannt. Dabei kam eine Frau ums Leben. Die Brandursache ist noch immer unklar.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen