Die Vereinbarung zwischen Israel und der Widerstandsorganisation Hamas über eine Waffenruhe im Gazastreifen ist von den Vermittlerstaaten bei einer Zeremonie in Ägypten formell besiegelt worden. Die Staatschefs der USA, Ägyptens, Katars und von Türkiye unterzeichneten in Scharm el Scheich eine gemeinsame Erklärung, mit der nach ägyptischer Darstellung die Waffenruhe gefestigt werden soll. Das Gipfeltreffen soll das Ende des israelischen Vernichtungskrieges in Gaza markieren.
Bei der Unterzeichnung saßen US-Präsident Donald Trump, Katars Emir Tamim bin Hamad Al Thani, Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan in einem Saal mit weiteren Staats- und Regierungschefs hinter ihnen. Darunter waren unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premier Keir Starmer, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Jordaniens König Abdullah II. Das Papier lege „eine ganze Reihe von Regeln und Bestimmungen“ fest und sei „sehr umfassend“, sagte Trump. Der genaue Inhalt wurde zunächst nicht bekannt.
In einer ersten Phase wurden heute die letzten noch lebenden Israelis aus dem Gazastreifen freigelassen, im Gegenzug für knapp 2.000 palästinensische Gefangene.
Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums hat Israel seit Oktober 2023 mehr als 67.860 Menschen in Gaza getötet, die meisten davon Frauen und Minderjährige. Demnach wurden mindestens 170.105 Menschen verletzt.























