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Angriff auf Hochzeitsfeier: Irans Außenministerium wirft USA Kriegsverbrechen vor
Nach dem tödlichen Angriff auf eine Hochzeitsfeier erhebt Irans Außenministerium schwere Vorwürfe gegen die USA. Was Teheran jetzt fordert.
Angriff auf Hochzeitsfeier: Irans Außenministerium wirft USA Kriegsverbrechen vor
Angriff auf Hochzeitsfeier: Irans Außenministerium wirft USA Kriegsverbrechen vor / Foto: Morteza Akhoondi/Tasnim News Agency/AP/dpa

Nach dem tödlichen US-Raketen-Angriff auf eine Hochzeitsfeier im Iran hat das Außenministerium in Teheran den USA Kriegsverbrechen vorgeworfen. Außenamtssprecher Ismail Baghai bezeichnete den tödlichen Angriff an der iranischen Südküste am Mittwoch auf X als „verzweifelten Versuch“ der USA, ihr Scheitern im Krieg zu verbergen. Er teilte ein Video, das den Ort des völkerrechtswidrigen Angriffs zeigen soll.

Bereits in der Nacht hatte Irans Außenministerium eine entschlossene Reaktion auf die Bombardierung in Kuhestak nahe der Küstenstadt Sirik angekündigt. „Diejenigen, die heute schweigen, werden morgen selbst nicht vor den Folgen dieses Schweigens sicher sein“, hieß es in der Erklärung.

Am Dienstagabend hatten iranische Medien kurz vor Mitternacht (Ortszeit) über den Vorfall berichtet und bereits Bilder verbreitet, die ein zerstörtes Gebäude sowie Verletzte und Tote zeigten. Bei dem völkerrechtswidrigen Angriff kam demnach auch ein sechs Jahre alter Junge ums Leben. Fast 70 weitere Menschen wurden verletzt.

Auch der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand, verurteilte den tödlichen Angriff auf die Hochzeitsfeier. In einem Brief an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag forderte er eine Untersuchung, wie die Hilfsorganisation mitteilte.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran begonnen. Der Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. 

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen