Ein Mann hat in Köln aus rassistischen Motiven das Auto eines aserbaidschanischen Kioskbesitzers angezündet. Dies berichten mehrere türkischen Medien am Mittwoch.
Der Aserbaidschaner Vugar Askerov betreibt in Köln ein Kiosk. Als ein deutscher Gast in seinem Laden andere Gäste anpöbelt und rassistische Sprüche von sich gegeben habe, habe er ihn rausgeworfen. Daraufhin habe der Deutsche ihn bedroht und alle Ausländer beschimpft. Für wen er sich halte, habe er zu ihm gesagt, und er könne ihn doch nicht aus Deutschland rauswerfen. Alle Ausländer sollten dahin zurückgehen, wo sie herkämen, habe er Askerov zugerufen.
Schon einige Male habe der Kioskbesitzer wegen desselben Mannes die Polizei verständigen müssen. Die Außenwände und selbst den Innenbereich vom Kiosk habe dieser trotz Hausverbot mit Nazi-Symbolen beschmiert. Auch eine anschließende Anzeige habe nicht geholfen.
Vor einer Woche schließlich habe der Deutsche die Windschutzscheibe seines Autos eingeschlagen und es in Brand gesetzt. Nicht einmal die Passanten hätten ihn daran gehindert. Askerov habe die Beweisfotos der Polizei übergeben, doch bislang soll es keine Reaktion geben. Er könne nicht auf Kostenübernahme hoffen, da der Täter vom Staat lebe, habe die Polizei dem Imbissbesitzer gesagt.
Askerov erklärte, der Angreifer sei fremdenfeindlich. Selbst bei der Polizei habe dieser seine fremdenfeindliche Einstellung zugegeben.























