Russlands Präsident Wladimir Putin hat Türkiye als einen „privilegierten Partner“ Moskaus in der Außenpolitik und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit bezeichnet. Grund dafür seien unter anderem die engen zwischenstaatlichen Beziehungen, sagte Putin am Dienstag bei einem Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Erdoğan setze sich dafür ein, diese Beziehungen weiter auszubauen, wodurch die wirtschaftliche Kooperation auf einem hohen Niveau bleibe.
Putin verwies hierzu auf gemeinsame Großprojekte Moskaus und Ankaras. Dazu zählt unter anderem das Kernkraftwerk Akkuyu in Türkiye. Erdoğan habe dem russischen Staatskonzern Rosatom das Ziel gesetzt, den ersten Reaktorblock noch in diesem Jahr in Betrieb zu nehmen. „Und das wird geschehen. Das Unternehmen liegt im Zeitplan“, sagte Putin.
Auch in den Bereichen Kultur und humanitäre Zusammenarbeit sieht der russische Präsident „erhebliches Potenzial“. Zudem nehme die Zahl russischer Touristen in Türkiye kontinuierlich zu. Im Jahr 2025 habe sie fast sieben Millionen erreicht, so Putin.
Das Gespräch zwischen Putin und Erdoğan fand am Rande des Gipfeltreffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) statt. Die Organisation feiert in Bischkek ihr 25-jähriges Bestehen. An dem Gipfel nehmen Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten sowie geladene Partner teil.























