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Landrätin: Großer Waldbrand in Rheinland-Pfalz „im Griff“
Nach dem Waldbrand am Rotenfels hat sich die Lage dank Regens entspannt. Offene Flammen gibt es nicht mehr, das Feuer glimmt jedoch weiter. Besonders brisant: Im Brandgebiet befindet sich Munition aus dem Zweiten Weltkrieg.
Landrätin: Großer Waldbrand in Rheinland-Pfalz „im Griff“
Traisen, Rheinland-Pfalz, 28.06.2026 / Foto: Kevin Schößler/dpa

Die Lage bei einem Waldbrand am Rotenfels in Rheinland-Pfalz hat sich dank der Wetterveränderungen etwas verbessert. „Der Regen hat das Feuer nach unten gedrückt“, sagte Landrätin Bettina Dickes (CDU) am Montagmorgen im Südwestrundfunk. „Es ist noch da, es glimmt an ganz ganz vielen Stellen noch“. Aber zumindest gebe es keine lodernden Flammen.

Der Wall von Sprenklern habe gehalten, führte Dickes aus. „Da sind wir heute wirklich überglücklich, dass wir im Moment zumindest sagen: Wir haben die Lage im Griff.“

Der Brand war am Samstagnachmittag auf einer Fläche von rund zwei Hektar ausgebrochen. Das Dorf Traisen wurde evakuiert, weil das Feuer zunächst nicht unter Kontrolle zu bekommen war. Nach Angaben des Kreises Bad Kreuznach wütet es in einem steilen, schwer zugänglichen Waldgebiet. Außerdem befinden sich dort Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, weshalb nicht alle Bereiche betreten werden können.

Die etwa 600 Einwohner von Traisen mussten den Ort vorsorglich verlassen, sie wurden in einer Notunterkunft versorgt. In mehreren Regionen Deutschlands gibt es als Folge der extremen Hitze der vergangenen Tage Waldbrände. Die meisten Brände sind inzwischen unter Kontrolle.

QUELLE:AFP