Israel steht möglicherweise vor einem Ausschluss aus europäischen Fußballwettbewerben. Nach einem Bericht des israelischen Senders Channel 12 von Samstag könnte die UEFA-Exekutive das Thema bereits in der kommenden Woche auf die Agenda setzen.
Laut dem Bericht könnte dies bedeuten, dass die israelische Nationalmannschaft aus den europäischen Qualifikationen ausgeschlossen wird und Vereine wie Maccabi Tel Aviv nicht mehr in der Europa League antreten dürfen.
Der Druck auf die UEFA soll nach dem jüngsten israelischen Angriff auf Katar, einem der wichtigsten Geldgeber des europäischen Fußballverbandes, zugenommen haben.
Bereits beim Supercup-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Tottenham war ein Banner mit der Aufschrift „Stop killing children, stop killing civilians“ gezeigt worden. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin, der die Aktion genehmigt hatte, erklärte anschließend, man wolle Sportler nicht für die Handlungen von Regierungen bestrafen, räumte aber wachsenden öffentlichen Druck ein.
Israelische Regierungsvertreter erklärten dem Sender, man fürchte, „nur einen Schritt davon entfernt zu sein, in der gleichen Lage wie Russland zu landen.“ Der Weltverband FIFA und die UEFA hatten Russland 2022 nach Beginn des Ukraine-Kriegs von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.
Nach Angaben des Senders bemühen sich israelische Vertreter derzeit intensiv darum, eine solche Entscheidung noch vor dem UEFA-Treffen in der kommenden Woche zu verhindern.






















