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Israelische Extremisten setzen Moschee im Westjordanland in Brand
Im Westjordanland nehmen die Angriffe radikaler israelischer Siedler auf Palästinenser zu. Nicht zum ersten Mal wird nun ein islamisches Gotteshaus zum Ziel eines Brandanschlags.
Israelische Extremisten setzen Moschee im Westjordanland in Brand
Israelische Extremisten setzen Moschee im Westjordanland in Brand / Foto: AA / AA
vor 3 Stunden

Radikale israelische Siedler haben laut Israels Polizei eine Moschee im Norden des Westjordanlands in Brand gesetzt. Es sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei am Donnerstag weiter mit. Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht, ehe es sich in dem Gotteshaus ausbreiten konnte. Deshalb habe es nur im Eingangsbereich Schäden gegeben. Laut dem Bericht schmierten die Angreifer auch rassistische Parolen an die Wände der Moschee. 

Israel besetzt seit dem Sechstagekrieg 1967 unter anderem das palästinensische Westjordanland und Ostjerusalem. Heute leben dort rund 700.000 Siedler in mehr als 250 illegalen Siedlungen. Immer wieder kommt es dort zu Übergriffen auf Palästinenser durch extremistische Siedler und israelische Soldaten. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den israelischen Siedlungsbau in einer Resolution aus dem Jahr 2016 und stufte ihn als völkerrechtswidrig ein.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen