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Pakistan bereit zu baldiger Ausrichtung von Iran-Gesprächen
Islamabad habe das Vertrauen des Iran und der USA, sagt Außenminister Ishaq Dar. Türkiye, Saudi-Arabien, Ägypten und Pakistan haben schon über Wege zum Frieden in der Region beraten.
Pakistan bereit zu baldiger Ausrichtung von Iran-Gesprächen
Foto: Türkisches Außenministerium/Handout via AA
vor 14 Stunden

Pakistan hat sich bereiterklärt, in den kommenden Tagen Gespräche zwischen den USA und dem Iran auszurichten. Das teilte der pakistanische Außenminister, Ishaq Dar, am Sonntagabend mit. „Pakistan wird es als Ehre empfinden, in den kommenden Tagen bedeutsame Gespräche zwischen den beiden Seiten auszurichten und zu ermöglichen, um eine umfassende und dauerhafte Beilegung des andauernden Konflikts zu erreichen“, hieß es.

Pakistan sei sehr erfreut darüber, dass sowohl der Iran als auch die USA ihr Vertrauen in Pakistan als Vermittler bei diesen Gesprächen zum Ausdruck gebracht hätten. Auch China unterstütze uneingeschränkt Pakistans Initiative, Gespräche zwischen dem Iran und den USA zu veranstalten, hieß es weiter.

Davor hatte Dar die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und Türkiye zu Gesprächen über den US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran in Islamabad empfangen. Dazu hieß es von Dar, man habe sehr ausführlich über die aktuelle Lage in der Region gesprochen. Man habe zudem mögliche Wege zu einem baldigen und dauerhaften Ende des Angriffskrieges in der Region erörtert.

US-israelischer Angriffskrieg gegen den Iran

Israel und die USA hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Bei landesweiten Luftangriffen wurden mehrere ranghohe Vertreter des Iran getötet, darunter das geistige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Die US-israelischen Angriffe erfolgen auch in zivilen Wohngebieten.

Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums töteten Israel und die USA bisher mindestens 1.937 Menschen im Iran. Mehr als 24.800 Menschen wurden demnach verletzt. 

Der Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Offizielle Stellen meldeten bisher mindestens 161 Tote und Hunderte Verletzte.

QUELLE:TRT Deutsch und Agenturen