Corona-Krise: US-Außenminister bedankt sich für Hilfslieferung der Türkei
Der US-Außenminister Mike Pompeo hat sich bei der Türkei für ihre solidarische Haltung in der Corona-Krise bedankt. Ankara entsandte eine halbe Million chirurgische Masken, 4000 Schutzanzüge und weitere medizinische Ausrüstung.
Archivbild: US-Außenminister Mike Pompeo bei einer Rede in Washington.  (Reuters)

US-Außenminister Mike Pompeo hat am Dienstag der Türkei für ihre umfassende Hilfslieferung an die Vereinigten Staaten im Kampf gegen das Coronavirus gedankt.

Kurze Zeit nachdem ein türkisches Militärflugzeug mit medizinischen Hilfsgütern in den USA gelandet war, um Washington bei der Bekämpfung der Krankheit zu unterstützen, drückte Pompeo auf Twitter seine Anerkennung aus. Er sagte, die NATO-Verbündeten müssten während der Pandemie zusammenhalten.

„Wir danken der Türkei für ihre großzügige Spende von medizinischen Hilfsgütern und Schutzausrüstung, um uns im Kampf gegen Covid-19 in unseren am härtesten betroffenen Gebieten zu unterstützen“, schrieb Pompeo. „Die Amerikaner sind dankbar für Ihre Freundschaft, Partnerschaft und Unterstützung.“

Das Militär-Frachtflugzeug A400M landete am Dienstagnachmittag auf der Joint Base Andrews außerhalb von Washington. Die Lieferung umfasst nach Angaben des türkischen Präsidialamtes 500 000 chirurgische Masken, 4000 Schutzanzüge, 2000 Liter Desinfektionsmittel, 1500 Schutzbrillen, 400 N95-Masken und 500 Gesichtsschutzschilde. Die Lieferung war mit einer Botschaft an die US-Bevölkerung versehen: „Nach Hoffnungslosigkeit kommt die Hoffnung und nach Dunkelheit kommt die viel hellere Sonne“. Es handelt sich um ein Zitat des islamischen Gelehrten Maulana Jalaleddin Rumi aus dem 13. Jahrhundert. Inzwischen hat die Türkei mindestens 55 Ländern, darunter Italien, Spanien und Großbritannien, mit medizinischer Ausrüstung geholfen. Die Zahl der Todesfälle in den USA durch das Coronavirus überstieg zuletzt 58 300, wobei die Zahl der Infektionen bei über einer Million liegt. New York ist mit über 17 600 Todesfällen und mehr als 295 000 Infizierungen der am schlimmsten von der Pandemie betroffene Bundesstaat, gefolgt von New Jersey mit 6442 Todesfällen und mehr als 114 000 Fällen. Die Pandemie hat weltweit mehr als 217 000 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 3,1 Millionen Menschen haben sich infiziert, rechnet die Johns Hopkins Universität in den USA hoch.

TRT Deutsch