„Ich wollte, (...) dass die Welt sieht, was wir tagtäglich unter dieser brutalen Besatzung durchmachen.“
Mit diesen Worten hat sich Basel Adra, Co-Regisseur des palästinensisch-israelischen Dokumentarfilms „No Other Land“, an die Vereinten Nationen gewandt. Der Filmemacher aus dem besetzten Westjordanland sprach bei der Vorführung seines Oscar-prämierten Werks in New York.
Adra kritisierte dabei das weltweite Desinteresse von Journalisten an der Notlage seines Dorfes in Masafer Yatta. Sein Film dokumentiert eine Reihe gewalttätiger Angriffe israelischer Siedler auf die palästinensische Bevölkerung in dem Gebiet.
Noch in der vergangenen Woche war der Co-Regisseur Hamdan Ballal nach der Oscar-Auszeichnung von extremistischen Siedlern angegriffen und entführt worden.