Israel tötet etwa
15 hilfesuchende
Palästinenser
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Nahost
Israel tötet etwa 15 hilfesuchende Palästinenser
Die israelische Armee hat am Samstag das Feuer auf Palästinenser eröffnet, die am Zikim-Übergang in Gaza verzweifelt versuchten, Hilfsgüter zu erhalten. Laut palästinensischen Angaben wurden dabei mindestens 15 Menschen getötet.

Israelische Soldaten haben am Samstag in der Nähe eines Verteilzentrums für humanitäre Hilfe am Zikim-Übergang in Gaza mindestens 15 Palästinenser erschossen. Das berichten Mitarbeiter der Krankenhäuser Al-Awda und Al-Aksa im Zentrum des abgeriegelten Küstenstreifens unter Berufung auf Personen, die bei dem Beschuss verletzt wurden. Bei den Opfern soll es sich den Angaben zufolge um Zivilisten handeln, die verzweifelt versucht hätten, dringend benötigte Hilfsgüter von der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) zu erhalten.

Die von Israel und den USA koordinierte Stiftung hatte ihren Einsatz im Gazastreifen im vergangenen Monat nach einer fast dreimonatigen israelischen Blockade von Hilfslieferungen begonnen. Die US-Stiftung ist jedoch höchst umstritten, da es immer wieder zum israelischen Beschuss in der Nähe der Verteilzentren kommt.

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