Die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese attestiert Medien in Europa eine „schlechte Arbeit“ bei der Darstellung des israelischen „Völkermords" in Gaza. In einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur AFP fordert sie zudem strafrechtliche Untersuchungen gegen die Verantwortlichen.
Der UN-Menschenrechtsrat hatte am Freitag das Mandat von Albanese als Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete um weitere drei Jahre verlängert. Die Entscheidung fiel bei der abschließenden Sitzung der 58. Tagung des UN-Rates in Genf. Damit bleibt die italienische Juristin bis 2028 im Amt. Die internationale Israel-Lobby versuchte bis zuletzt, die Verlängerung des Mandats von Albanese zu verhindern.
