Neuer HSV-Coach Daniel Thioune strebt „nach dem Maximum“.

Der neue HSV-Coach Daniel Thioune sieht den Wechsel innerhalb der 2. Fußball-Bundesliga vom VfL Osnabrück zum Hamburger SV als nächsten Schritt in seiner Karriere. „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, als Trainer nach dem Maximum zu streben“, sagte der 45 Jahre alte Nachfolger von Dieter Hecking am Montag in einer VfL-Mitteilung. „Auch wenn ich mir die Entscheidung, den Verein zu verlassen, nicht leicht gemacht habe, möchte ich nun die Herausforderung beim HSV annehmen und freue mich darauf“, betonte der Ex-Profi, der Co-Trainer Merlin Polzin mit in die Hansestadt nimmt. Nach dem zweimaligen Scheitern des HSV im Aufstiegskampf geht der Neue mit sportlichen Zielsetzungen sachlich um: „Dass der HSV zurück in die Bundesliga möchte, weiß jeder. Aber davon zu reden, bringt uns den Zielen nicht näher. Ich werde vom ersten Tag an mit meinem Team hart daran arbeiten, dass sich alle Spieler weiterentwickeln und wir erfolgreich Fußball spielen“, sagte er in einer HSV-Mitteilung. Da der HSV sparen und den Team-Etat von 30 auf 23 Millionen Euro senken muss, hat sich Jonas Boldt für den als Entwickler bekannten Thioune entschieden. Dieser habe in Osnabrück „mit überschaubaren Mitteln eine Mannschaft stetig weiterentwickelt. Er passt zu unserer den etwas veränderten Möglichkeiten angepassten Ausrichtung“, betonte der HSV-Sportvorstand. Beim VfL kann man nachvollziehen, das Thioune nach zweieinhalb sehr erfolgreichen Jahren „den nächsten Schritt zu einem der größten Clubs in Deutschland“ machen wollte. „Gute und erfolgreiche Arbeit weckt Begehrlichkeiten“, sagte VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes dazu.

DPA