Der 14. Istanbuler Halbmarathon.

Istanbul war am Sonntag Veranstaltungsort des 14. Vodafone-Halbmarathons, eines der weltweit größten seit Pandemiebeginn. Insgesamt haben etwa 2500 Athleten aus der Türkei an dem Istanbuler Halbmarathon unter strengen Corona-Maßnahmen teilgenommen, darunter 47 Eliteathleten. Gewonnen haben die Läufer Sezgin Ataç und Fatma Demir.

Die Teilnehmer liefen in diesem Jahr 21 Kilometer auf den Straßen der historischen Halbinsel von Istanbul, die sich auf der europäischen Seite der Stadt befindet. Aufgrund von Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus war die Zahl der Teilnehmer auf 2500 beschränkt. Zudem durften nur Athleten und Teilnehmer mit ständigem Wohnsitz in der Türkei mitlaufen.

Zudem musste jeder Läufer beim Start eine Gesichtsmaske tragen, die während des Laufs schließlich abgenommen werden durfte. Außerdem fand der Straßenlauf zum ersten Mal ohne Zuschauer statt.

„Nicht einen Moment daran gedacht abzusagen“

Kurz nach dem Halbmarathon bedankte sich Renay Onur, der Generaldirektor von Spor Istanbul, einer Tochtergesellschaft des Organisators „Museum der Großstadt Istanbul“, in einer E-Mail bei allen Teilnehmern. Die Organisatoren sollen nicht einen Moment daran gedacht haben, den Istanbuler Halbmarathon abzusagen.

„Um diese Werte in der Zeit der Pandemie mit euch am Leben zu erhalten, haben wir uns entschieden, zu sagen: Wir sind alle hier zusammen, wir sind gesund, wir treffen unsere Vorkehrungen und entscheiden uns dafür, weiterzuleben.“ Sport sei universell und könne weltweit Menschen vereinen, unabhängig von der Glaubensrichtung, Sprache, Religion oder Herkunft, so Onur.

Der 14. Istanbuler Halbmarathon wurde wegen der Pandemie vom ursprünglichen Termin, dem 05. April, auf den 20. September verschoben. Nun bereitet sich die Stadt darauf vor, am 8. November ihre nächste Großveranstaltung, den Istanbul-Marathon, auszurichten.

AA