Symbolbild: Die Eingangstür zum Markt von Ouagadougou, Burkina Faso

In Burkina Faso sind in einer Serie von Anschlägen mindestens 50 Menschen durch militante Gruppen getötet worden, wie die Regierung des westafrikanischen Landes am Sonntag mitteilte.

Demnach kamen am Samstag bei einem Angriff auf einen Viehmarkt im Osten des Landes 25 Menschen ums Leben. Angreifer auf Motorrädern hätten im Markt von Kompienbiga um sich geschossen, sagte ein Einwohner der Nachrichtenagentur AFP.

Noch am selben Tag wurden nach Regierungsangaben bei einem Anschlag auf einen humanitären Hilfskonvoi in der nördlichen Stadt Barsalogho fünf Polizisten und fünf Zivilisten getötet.

Am Freitag starben bereits 15 Menschen, als ein von Händlern organisierter Konvoi beschossen wurde. Für alle drei Angriffe sind laut Regierung extremistische Gruppen verantwortlich.

Burkina Faso wird seit dem Rücktritt von Präsident Compaore im Oktober 2014, der das westafrikanische Land seit 1987 regiert hatte, und den Neuwahlen im Jahr darauf von Terroranschlägen erschüttert. Rund 800 Menschen wurden seitdem in Burkina Faso getötet, etwa 600.000 Menschen flohen nach UN-Angaben vor der Gewalt.

AFP