01. Dezember 2021, Berlin: Polizeifahrzeuge parken vor einem Wohnhaus in der Landsberger Allee während einer Razzia im Zusammenhang mit mutmaßlichem Menschenschmuggel. (DPA)
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Die Bundespolizei durchsucht seit dem frühen Mittwochmorgen 41 Objekte in drei Bundesländern im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Schleuserkriminalität und der Vermittlung von Scheinvaterschaften. Schwerpunkt der Razzien ist mit 38 Objekten Berlin, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Jeweils eine Durchsuchung gibt es zudem in den brandenburgischen Städten Potsdam und Spremberg sowie in Sonderhausen in Thüringen. Zuvor hatte der RBB berichtet.
Die Durchsuchungen richten sich dem Sprecher zufolge gegen 18 männliche Deutsche sowie 23 vietnamesische Frauen. Die Frauen sollen demnach illegal nach Deutschland gelangt sein. Um ihnen einen legalen Aufenthaltsstatus zu beschaffen, sollten ihnen mutmaßlich Scheinvaterschaften vermittelt werden. Die entsprechenden Ermittlungen laufen der Polizei zufolge seit November. Damals sei bereits eine Frau ermittelt worden, die im Verdacht steht, die Scheinvaterschaften zu vermitteln. Mehr zum Thema: NRW: Razzia gegen Rocker in Köln - Einsatz gegen Geldwäsche

DPA