Die aus der niedersächsichen Fraktion ausgetretene Dana Guth.

Nach dem Bruch der niedersächsischen AfD-Landtagsfraktion hat der Landesvorstand den drei abtrünnigen Abgeordneten ein Versöhnungsangebot gemacht. Die bisherige Fraktionsvorsitzende Dana Guth sowie die Abgeordneten Stefan Wirtz und Jens Ahrends wurden zu einem Gespräch am kommenden Mittwochabend eingeladen.

„Nichts sollte unversucht gelassen werden, um nach Wegen zu suchen, wie sowohl für Euch als auch für die übrigen Fraktionsmitglieder eine gemeinsame, zukünftige Fraktionsarbeit möglich gemacht werden kann“, schrieb der dritte stellvertretende Landesvorsitzende Uwe Wappler.

Nach einem Führungsstreit hatten am Dienstag Guth, Wirtz und Ahrends die neunköpfige Fraktion verlassen. Diese verfügt damit nicht mehr über die für eine Fraktion erforderliche Mindestgröße von sieben Abgeordneten. Dies führt zum Verlust von Fördergeld und eines Teils der parlamentarischen Mitsprache.

„Wir machen uns im Landesvorstand große Sorgen um die Zukunft unserer gemeinsamen Fraktion und die Arbeitsplätze der dort beschäftigten Mitarbeiter“, hieß es in der Gesprächseinladung. „Wir sind davon überzeugt, dass auch die übrigen Fraktionsmitglieder bereit sind, ihren Beitrag zu leisten, der eine gemeinsame Zukunft ermöglicht.“ Ohne Vorbedingungen und Vorbehalte solle nach einer Lösung gesucht werden.

DPA