USA: Zwei Menschen bei Schüssen von Bundespolizisten verletzt
In Portland haben US-Bundespolizisten zwei Menschen durch Schüsse verletzt. Das meldet die örtliche Polizei. Zuvor hatten ICE-Beamte tödliche Schüsse auf eine junge Frau in Minneapolis abgefeuert – was vielerorts zu Protesten führte.
Bundespolizisten haben in Portland im Westen der USA zwei Menschen angeschossen und verletzt. Die Verletzten seien im Krankenhaus, erklärte die örtliche Polizei am Donnerstag (Ortszeit), die betonte, dass ihre Beamten nicht in die Schüsse involviert gewesen seien. Der Vorfall ereignete sich einen Tag nach tödlichen Schüssen eines Mitarbeiters der US-Einwanderungsbehörde ICE auf eine US-Bürgerin in Minneapolis.
Bei den Verletzten handele es sich um eine Frau und einen Mann. Sie seien ins Krankenhaus gebracht worden. Ihr Zustand war demnach nicht bekannt. Die örtliche Polizei habe festgestellt, dass beide durch Schüsse verletzt worden seien, in die Bundespolizisten involviert gewesen seien.
Am Mittwoch war das Auto einer 37-jährigen US-Bürgerin bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis von mehreren Beamten umzingelt worden. Als Sicherheitskräfte auf das Auto zugingen und versuchten, die Tür zu öffnen, versuchte die Fahrerin wegzufahren. Ein ICE-Mitarbeiter feuerte daraufhin drei Schüsse ab. Der Wagen geriet außer Kontrolle und krachte in parkende Autos. Örtlichen Medien zufolge handelte es sich bei der getöteten Frau um eine Dichterin und Mutter.
Der Vorfall löste Empörung und Proteste aus. US-Präsident Donald Trump und weitere Regierungsvertreter verteidigten das Vorgehen hingegen.