USA melden Tod von siebtem US-Militärangehörigen im Krieg gegen Iran

Washington beklagt einen weiteren Toten im Angriffskrieg gegen den Iran. Der Soldat war zuvor bei iranischen Vergeltungsschlägen auf US-Truppen verletzt worden.

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Luftwaffenstützpunkt Dover, USA, 07.03.2026 / Foto: Mark Schiefelbein/AP

Die USA haben den Tod eines siebten US-Militärangehörigen im Angriffskrieg gegen den Iran gemeldet. Das Mitglied der Streitkräfte sei am Samstag seinen Verletzungen erlegen, die es zu Beginn der Gegenschläge des Iran erlitten habe, teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Sonntag mit. Der Militärangehörige war demnach bei einem Gegenschlag auf die US-Truppen in Saudi-Arabien am 1. März schwer verwundet worden. 

Sechs weitere US-Soldatinnen und Soldaten waren am Sonntag vergangener Woche bei einem Vergeltungsschlag mit Drohnen in Kuwait getötet worden. Die sterblichen Überreste der fünf Männer und einer Frau wurden am Samstag im Beisein von US-Präsident Donald Trump auf eine Luftwaffenbasis in Dover im US-Bundesstaat Delaware überführt. An dem Militärritual nahmen neben Trump auch US-Vizepräsident JD Vance, Pentagon-Chef Pete Hegseth, US-Generalstabschef Dan Caine sowie First Lady Melania Trump teil. 

Israel und die USA hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Bei landesweiten Luftangriffen wurden mehrere ranghohe Vertreter des Iran getötet. Die US-israelischen Angriffe erfolgen auch in zivilen Wohngebieten.

Nach Angaben der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Tasnim töteten Israel und die USA bisher mindestens 1.332 Menschen im Iran. Hunderte wurden demnach verletzt.

Der Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Offizielle Stellen meldeten bisher insgesamt 29 Tote und Dutzende Verletzte.